Mehr neue Handwerkslehrlinge zum Ende Juni
Handwerk ist gefragter denn je: "Das Handwerk ist bei den Jugendlichen offensichtlich gefragter denn je", kommentiert der Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT), Heinrich Traublinger die neuesten Ausbildungszahlen im bayerischen Handwerk. Bayernweit konnten bis zum 30. Juni 2007 knapp 12 Prozent mehr neue Ausbildungsverträge abgeschlossen werden als im Vorjahresvergleich.
Die sechs bayerischen Handwerkskammern stellten zwar unterschiedlich hohe Zuwächse fest, ein gewaltiges Plus verzeichneten die Lehrlingsrollen aber überall. Im Einzelnen: Mittelfranken +13,7 Prozent, München und Oberbayern +13,3 Prozent, Niederbayern-Oberpfalz +9,3 Prozent, Oberfranken +5,3 Prozent, Schwaben +12,5 Prozent und Unterfranken +17,3 Prozent.
Traublinger: "Damit zeigt sich einerseits, dass eine Ausbildung im Handwerk attraktiver denn je ist und andererseits, dass sich unsere Handwerksmeister ihrer Verpflichtung gegenüber der Jugend bewusst sind." Zudem seien die Lehrlinge von heute schließlich die qualifizierten Fachleute von morgen und die Betriebsübernehmer von übermorgen.
Außerdem beweisen die neuesten Ausbildungszahlen, dass sich die gute wirtschaftliche Entwicklung auch auf den Lehrstellenmarkt überaus positiv auswirkt, betont der BHT-Präsident. (Quelle: ddp)
Fortbildung im Handwerk
FH-Studium für Meister: Handwerksmeister können künftig in Betriebswirtschaft oder in einem fachlich entsprechenden Studiengang an einer bayerischen Fachhochschule das Studium aufnehmen, sofern sie ihre Meisterprüfung erfolgreich abgeschlossen haben und zu den 20%-Prüfungsbesten zählen. Die Meisterprüfung muss nach dem 31.12.1994 im Freistaat Bayern abgelegt worden sein. Weitere Voraussetzung ist die Absolvierung eines Beratungsgesprächs an der Fachhochschule, an der das Studium aufgenommen werden soll.



